Auch dieses Jahr haben Besucher mit Festival- oder Tagespass die Möglichkeit täglich Workshops zu besuchen. Dabei sollen neue Erfahrungen gesammelt und der direkte Austausch mit Künstlern des Festivals gefördert werden. Das Themenspektrum der Workshops reicht von erlernbaren Hacking Techniken über Modedesign bis zu Circuit Bending Arbeitsstationen. Da die Teilnehmerzahl für einige Workshops begrenzt sind, möchten wir Sie bitten, sich für diese rechtzeitig anzumelden, um Ihre Teilnahme zu sichern.
In Zusammenarbeit mit einer Reihe von Partnerorganisationen schickt die transmediale.11 ihren Aufruf RESPONSE:ABILITY durch die ganze Stadt: Parallel zum Festival präsentiert ein Netzwerk aus Satellites das Neueste aus den Bereichen der digitalen und elektronischen Künste. Neben etablierteren Orten wie dem .CHB - Collegium Hungaricum Berlin, dem Marshall McLuhan Salon der Kanadischen Botschaft, [DAM]Berlin, c-base,dem _Vilém_Flusser_Archiv, dem Künstlerhaus Bethanien, den Sophiensaelen oder NGBK nehmen auch eine Reihe spannender neuerer Plattformen und Räume für Medienkunst am Satellite-Programm Teil. Mit dabei also dieses Jahr auch die Schering Stiftung, Instituto Cervantes, Art Claims Impulse, MMX Open Art Venue, ConcentArt, Substitut, NK Projekt, Medienwerkstatt Berlin, systM, aquabitArt, STYX Projects, Studio 70 und The Future Gallery.
Der Marshall McLuhan Salon umfasst eine bedeutende Sammlung von audiovisuellem Material über den kanadischen Medientheoretiker Marshall McLuhan und ist Partner der transmediale seit 2007. Dieses Jahr präsentiert der Salon OPEN Signs, eine Ausstellung kuratiert von Heather Kelley, sowie die Marshall McLuhan Lecture 2011 mit einem Vortrag von Mark Surman.
The Open Zone ist die Metapher einer gesellschaftlichen Versuchsanordnung mit unterschiedlichen sozialen Territorien, die für die Dauer der transmediale von Künstlern und Medienaktivisten besiedelt werden. In offenen Ateliers, Projektbüros, Tauschzentren und Experimentierräumen werden die strategischen Voraussetzungen der Open Culture untersucht und für die Besucher erfahrbar gemacht.
transmediale.11 und Marshall McLuhan Salon of The Embassy of Canada präsentieren: OPEN Signs
Ausstellung für Open Art und Technologie kuratiert von Heather Kelley
Künstler: Mouna Andraos und Melissa Mongiat, Brandon Ballengée, Ben Bogart, Alexandre Castonguay, Brett Gaylor, memelab und Metanet (Mare Sheppard und Raigan Burns).
Sound & Memory: Movements in Possible Histories or a Composition for 24 Windows, Varia zoosystematica profundorum, Rorschach #1
Mit: Martti Mela, Libero Mureddu, Otto Korkalo, Generative Art/Computational Art Class(Alberto de Campo, UdK Berlin), RJ Fischer. Kurator Farahnaz Hatam, Assistierender Kurator Timur Kuyanvo.
Vernissage: 27. Januar, 19:00 – 22:00
NK Projekt
Öffnungszeiten: Mo – Do 12:00 – 17:00, Fr 10:00 –12:00
Zur diesjährigen transmediale präsentiert das .CHB die Klanginstallation EXTENDED ATMOSPHÈRES von Jan-Peter E.R. Sonntag (de) und Edwin van der Heide (nl), die Videoinstallation timescape und den Open Web Book Sprint.
Unter dem diesjährigen Titel RESPONSE:ABILITY präsentiert die transmediale.11 vom 1. - 6. Februar 2011 im Haus der Kulturen in Berlin einzigartige Kunstwerke, spektakuläre Live-Performances und Film-Screenings sowie einschlägige Theoretiker, Aktivisten und Künstler. Für BODY:RESPONSE bereits bestätigte Konferenzgäste sind u.a. BIFO / Franco Berardi, Tim Etchells und Carolyn Guertin. In offenen Ateliers und Workshops werden Künstler und Experten wie Heath Bunting und Elizabeth Stark täglich zu ganz direktem Ideenaustausch einladen. Neben Test Signals, der Unter-Konferenz zur Zukunft des Radios, und einer Sonntagsmatinee des frühen affektiven Kinos, freuen wir uns auf audiovisuelle Live-Auftritte von Größen wie People Like Us und Cecile Babiole und Newcomern wie Ei Wada!
Weit ab von dem negativen Image des Hacking als gezielter Sabotage oder gaunerischem Interventionismus ist die HacKaWay Zone der transmediale.11 vielmehr der Ort, an dem komplexe Sachverhalte technologischer und gesellschaftlicher Systeme kritisch und zugunsten neuer, alternativer Wirklichkeiten de- und rekonstruiert werden. Dank der Mechanismen 'hacktivistisch'-taktischer Kunstpraxen bringt die HacKaWay Zone prozessbasierte und performative Kunstwerke in einer Halle zusammen, die von der praktischen und interaktiven Partizipation ihrer Besucher lebt.
Mit Kunstwerken, Workshops und Performances von Paul Vanouse, HONF, UBERMORGGEN.COM, Herwig Weiser, Christin Lahr, Garnet Hertz und Jussi Parikka, Daito Manabe, Ei Wada, Fair Use u. a.