Die transmediale.09 video selection besteht aus Videoarbeiten aus der gesamten Bandbreite der Wettbewerbsbeiträge des diesjährigen Festivals, die dann in ähnlicher Form im Rahmen der alljährlich stattfindenden Programm-Tour weltweit zu sehen sein wird.
905 künstlerische Arbeiten aus 53 Ländern wurden zum Thema DEEP NORTH für den Wettbewerb der transmediale eingesendet. Der transmediale Award widmet sich aktuellen Positionen der digitalen Kunst und Medien. Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, ihre jüngsten Arbeiten bei dem Wettbewerb einzureichen. Die Jury des diesjährigen Wettbewerbs besteht aus Annick Bureaud (Paris), Bronac Ferran (London), Juha Huuskonen (Helsinki), Pooja Sood (Neu Delhi) und Christoph Tannert (Berlin).
14:00 - Transit Lounge: Moving while standing still Was passiert wenn Flucht und Bewegung von (oder in) die eigene Heimat unmöglich werden?
16:00 - Public Netbase editorial team: NON STOP FUTURE
Die neue Netbase Publikation über die Zukunft von Kunst und Kultur digitaler Netze wird vorgestellt.
Mit dem Verschmelzen der Programmstränge der Konferenz der transmediale.09 und deren Salon öffnet DesCentro die Tür zu Diskurs und Performance in einer kollaborativen kulinarischen Erfahrung, mit Fokus auf der Zukunft globaler Gesellschaft, Kultur und Konsum. Schließen Sie sich Alexandre Freire und José Balbino von DesCentro und den Mitgliedern des bricolabs networks an, das 'House of Happiness' zu errichten!
Der Klimawandel wird uns alle zu Nomaden machen, behauptet der Künstler Hermann Josef Hack.
Hermann Josef Hack wird zur tm.09 vor dem Brandenburger Tor und auf dem Alexanderplatz in Berlin ein Klimaflüchtlingslager mit ca. 400 von ihm gefertigten Miniaturzelten errichten.
"Es ist also der Durchgangsort der empfangenen und zurückgegebenen Bewegungen, der Bindestrich zwischen den Dingen, welche auf mich wirken, und den Dingen, auf welche ich wirke [...]" (Henri Bergson) Manchmal treten Ereignisse ein, die die Lebensumstände in einer Epoche für immer verändern. Ereignisse wie der Fall der Mauer, die kubanische Raketenkrise oder 9/11 hatten gleichermassen reale wie symbolische Auswirkungen auf die Vorstellungskraft der westlichen Zivilisation. Deren soziale, geopolitische und kulturelle Folgen haben unsere Welt für immer verändert. Wie kommt es, dass diese Ereignisse trotz aller Strategien, Szenarien, Aufzeichnungs- und Auswertungssysteme so unvorhersehbar bleiben? Gibt es irgendeine Form ethischer oder moralischer Teleologie in diesem globalen, klimakulturellen Transformationsprozess? Wie könnte sich eine solche Verschiebung in der Psychologie der Wahrnehmung langfristig auswirken? Können wir schon sehen wie alles enden wird?