In der Frühzeit des deutschen Fernsehens gab es kaum Empfangsgeräte. Fernsehen wurde kollektiv in so genannten Fernsehstuben gesehen, von denen es zwei Typen gab. In den einfacheren waren Fernsehgeräte aufgestellt, es gab aber auch über Spiegel vergrößerte Fernseh-Großbildstellen. In den Fragmenten dieses Films sieht man solche Abspielorte. Das aus ihnen herausströmende, begeisterte Publikum hingegen war gestellt, wie man an der Wiederholung der Aufnahmen sehen kann.
In einer einzigen Einstellung mit 50 Schauspielern gedreht, bildet Earth ein Tableaux Vivant eines distopischen Science-Fiction: die Welt nach dem Desaster.
Der Film Bohemian Rhapsody Project, der im Höchstgerichtshof Singapurs angesiedelt ist, übernimmt seinen gesprochenen Dialog komplett aus dem Text des gleichnamigen Songs.
2026 basiert auf einem Text aus dem kürzlich erschienen ägyptischen Roman The Revolution of 2053 von Mahmoud Uthman und verweist auf eine Szene des Films La Jetée (1962) von Chris Marker.
In der Videoinstallation TEN (2010) inszeniert Niklas Goldbach ein Gipfeltreffen heutiger Herrscher in der Penthouse-Suite eines Berliner Luxus Hotels, in der er als zehnfaches Abbild seiner selbst agiert.
Storyteller stellt Luftaufnahmen von Las Vegas' Skyline neu zusammen um eine schlichte und künstliche Welt zu kreieren, die an Science Fiction erinnert.
Als Symbol der Isolation, verdoppelt durch die erhabene Landschaft und dem komplexen spirituellen Hintergrund, fungiert die Altiplano Region in Chile als Hauptdarstellerin des Filmes. Sie stellt ein autarkes Wesen dar und der Film ist das Porträt dieses Wesens.
Basierend auf sowohl zeitgenössischen als auch historischen Texten, dekonstruiert Ruscicas Film die Idee des Reisetagebuchs als romantisierte Geschichte, sachliches Dokument und idealisierte Erfahrung.