Newsletter: extern
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Newsletter vom 19.01.2009
transmediale.09
DEEP NORTH
28.01. - 01.02.2009
Haus der Kulturen der Welt
Berlin, John-Foster-Dulles-Allee 10
transmediale.09 extern
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1. transmediale Marshall McLuhan Lecture
2. transmediale Award exhibition extern
2. Snow Play @ c-base
4. Vilem Flusser Archiv
5. Babylon Mitte
6. Weitere Events extern
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1. transmediale Marshall McLuhan Lecture
Mi, 28.01., 19.00 Uhr
Gast: Zacharias Kunuk (Igloolik Isuma Productions)
Botschaft von Kanada, Leipziger Platz 17
Zacharias Kunuk, einer der bekanntesten indigenen Produzenten und Regisseure (Atanarjuat - The Fast Runner, Goldene Kamera, Cannes 2001), war neun Jahre alt als seine Familie ihr nomadisches Leben aufgab, um sich in der neu gegruendeten Gemeinde Igloolik in Nunavut, Kanada niederzulassen. Als Mitbegruender und Kreativer der 'Igloolik Isuma Productions' produziert er seit 20 Jahren Filme, die zum Erhalt der oralen Kultur der Inuit beitragen und dem Leben in der Arktis ein Gesicht geben. Im Rahmen der transmediale Marshall McLuhan Lecture sprechen Kunuk und sein Kollege Norman Cohn ueber die Bedeutung des Zugangs und der Nutzung von Neuen Medien fuer die gegenwaertigen Kultur der Inuit.
Mi, 28.01. - Di, 03.02.
Marshall McLuhan Salon praesentiert isuma.tv
Multimediales Informationszentrum der Botschaft von Kanada
Ebertstrasse 14
Im Marshall McLuhan Salon der Botschaft von Kanada wird das neue Projekt von 'Igloolik Isuma Productions' praesentiert. Isuma.TV ist ein marktunabhaengiges Webportal fuer zeitgenoessische, indigene Filmemacher.
Oeffnungszeiten: 28.01. - 03.02. 10 - 18 Uhr, 31.01./01.02 nur 14 - 18 Uhr
http://mcluhan-salon.de
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2. transmediale Award exhibition extern
'Survival and Utopia: Visions of Balance in Transformation', die Ausstellung der transmediale.09, bespielt die gesamte Flaeche im Haus der Kulturen der Welt, ist aber erweitert um eine ortsbezogene, generative Installation im Collegium Hungaricum Berlin (CHB) und eine Installation serieller Softwarekunst im [DAM]Berlin:
CHB: Corpora in Si(gh)te
doubleNegatives Architecture (2007-2008)
Eroeffnung: 26.01., 19.00 Uhr, zu sehen bis zum 08.03.2009
Dorotheenstr. 12
Die Kuenstlergruppe doubleNegatives Architecture (dNA) laesst ein maschenartiges virtuelles Netzwerk ueber und um das Gebaeude des Collegium Hungaricum entstehen. Sensoren nehmen die physikalischen Daten der Umgebung auf: Temperatur, Windrichtung, Geraeusche und Lichtverhaeltnisse. Die gesammelten Daten werden von einer Software uebersetzt und in Netzstrukturen umgewandelt. So kann der Zuschauer die klimatischen Veraenderungen der Umgebung anhand der sich wandelnden Struktur des Gebaeudes nachvollziehen.
http://doublenegatives.jp/
Im Collegium Hungaricum Berlin in der Dorotheenstrasse trifft der Besucher auf eine hauseigene Galerie, eine Bibliothek und Seminarraeume. Das CHB bietet einen vielfaeltigen Veranstaltungskalender und verfolgt das Ziel, ein modernes, europaorientiertes Bild von der Kultur Ungarns zu vermitteln, kulturelle und wissenschaftliche Kontakte auszubauen und deutsch-ungarische Themen zu vertiefen.
Oeffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa& So 14-19 Uhr
http://hungaricum.de
[DAM]Berlin: NON Maschinen
Christoph Korn, de 2008
Eroeffnung: 26.01. 17.00 Uhr
Tucholskystr. 37
Die NON-Maschinen sind Anwendungsprogramme, die die Aufmerksamkeit auf Aspekte wie Verlangsamung, Entnetzung, Wissensentzug, Agrammatikalitaet, Nicht-Funktionalitaet lenken.
Die Galerie [DAM]Berlin ist Teil eines umfassenden Konzeptes der Kunstvermittlung welches sich ausschliesslich der Digitalen Kunst widmet. Seit 2003 praesentiert sie in ihren Raeumlichkeiten sowohl zeitgenoessische, junge Positionen als auch bedeutende Pioniere. Weitere Komponenten des [DAM] Projektes sind das Online-Museum und der d.velop digital art award [ddaa]. Die ausgestellten Arbeiten sind Teil der transmediale.09 Ausstellung.
http://dam-berlin.de
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3. Snow Play @ c-base
Mo, 26.01. - So, 01.02.
c-base e.V.
Rungestr. 20
Die erste und vornehmste Aufgabe der urspruenglichen, heute im maerkischen Sand unterhalb Berlins versunkenen Raumstation c-base war die Umsetzung globaler Terraforming-Programme auf fremden Planeten. Wer ernsthaft ueber Klimawandel sprechen will, kommt um die theoretischen und praktischen Erfahrungen, die das heutige c-base reconstruction project aus den Speicherdaten zu extrahieren versucht, nicht herum. Mit dem SNOW PLAY-Environment des Berliner Kuenstlerduos von TheProduct* werden wir alle zu Forschern und Experimentatoren einer ungewissen Zukunft. Die Studien zum diesjaehrigen transmediale Partner Event unterstuetzen der dorkbot vienna, das A MAZE. Festival und die niederlaendischen Kuenstlergruppe PLANETART.
Mo, 26.01., 20.00 Uhr: DORKBOT.BLN - Doing Strange Things with Electricity. http://www.monochrom.at, http://www.the-product.org
Di, 27.01., 20.00 Uhr: COSMIC OPEN STAGE: The weekly c-base jam session as a transmediale.09 special. http://www.openstage-berlin.de
Mi, 28.01., 19.00 Uhr: WAVELOETEN: movement of creating free communications infrastructures. http://www.berlin.freifunk.net
Do, 29.01., 20 Uhr: A MAZE. http://www.amaze-festival.de
Fr, 30.01., 21.00 Uhr: PLANETART I http://www.planetart.nl
Mehr zum Programm: http://www.c-base.org/tm09,
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4. Vilem Flusser Archiv
Universitaet der Kuenste Berlin, Grunewaldstr. 2-5
Fr, 31.01., 14 - 17 Uhr
Das _Vilem_Flusser_Archiv bewahrt und pflegt das Werk des Kulturwissenschaftlers Vilem Flusser (1920-1991). Flusser wurde in Prag geboren, emigrierte 1940 nach Brasilien und kehrte in den fruehen 1970er Jahren nach Europa zurueck. Das Archiv wurde von seiner Frau Edith Flusser 1992 in Den Haag eroeffnet und 1998 in die Obhut von Siegfried Zielinski uebergeben. 2007 zog das Archiv mit Prof. Zielinskis Lehrstuhl fuer Archaeologie und Variantologie der Medien von der Kunsthochschule fuer Medien Koeln an die Universitaet der Kuenste Berlin um.
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5. Babylon Mitte
Videoart at Midnight
Fr, 30.01., 24 Uhr
Rosa-Luxemburg-Str. 30
So unterschiedlich die Formen von Videokunst heute sind, und so schnell die Entwicklung voranschreitet, ist auf die Frage der bestmoeglichen Praesentation keine eindeutige Antwort zu geben. So funktioniert die eine Arbeit vielleicht auf dem Display eines Handys, die andere als im Loop laufende Installation im musealen Raum und eine dritte etwa mit Monitor und Kopfhoerer. In Kooperation mit dem Kino Babylon Mitte laden Sie Ivo Wessel und Olaf Stueber ein, ihre Obsession fuer diese Form von Videokunst zu teilen. So monatlich wie moeglich, immer an einem Freitag, immer um Mitternacht.
http://videoart-at-midnight.com
Im Guggaruz, 2008, DV, 8:00, Urauffuehrung | Kopffuessler, 2006, DV, 2:20 | Gulli, 2005, DV, 12:00 | Goldraum, 2006, DV, 8:20 | Cyans Tod, DV, 2006, 4:00 | im Abri, DV, 2008, 8:00 | Zweite Sonne, DV, 2005, 7:00 |
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6. Weitere Events extern
World Climate Refugee Camp
Mo, 26.01. zwischen 10.00 - 16.00 Uhr, Brandenburger Tor (Pariser Platz)
Di, 27.01. zwischen 10.00 - 16.00 Uhr, Alexanderplatz
Der Klimawandel wird uns alle zu Nomaden machen, behauptet der Kuenstler Hermann Josef Hack. Schon jetzt verursacht die von den wohlhabenden Regionen verstaerkte Erderwaermung Millionen von Fluechtlingen bei den Aermsten, die aufgrund von Duerre, Fluten und Tornados gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Um auf deren Schicksal aufmerksam zu machen und uns zum Handeln aufzurufen, wird Hack vor dem Brandenburger Tor und auf dem Alexanderplatz in Berlin ein Klimafluechtlingslager mit ca. 400 von ihm gefertigten Miniaturzelten errichten und seinen Climate Refugee Guide Berlin, den ersten Reisefuehrer fuer Klimafluechtlinge, vorstellen.
http://www.hermann-josef-hack.de
Climate Hack! - a collaborative hacking workshop
Collegium Hungaricum Berlin: Dorotheenstrasse 12
Climate Hack ist ein Workshop fuer aufstrebende Wissenschaftler, Designer und Kuenstler zur Umdeutung des internationalen politischen Klimas mit Mitteln, die ausserhalb der traditionellen politischen Rhetorik liegen. Mit alten und neuen Technologien, Live-Internet-Daten-Streams und vielfaeltigen Hacker-Faehigkeiten ausgestattet, werden die Workshop -Teilnehmer eine Reihe von Projekten fuer die Ausstellung des transmediale.09 Festivals in Berlin realisieren. Der Workshop mit seinen Teilnehmern und Produkten wird auch Ausgangspunkt fuer einen zweiten Workshop beim PixelACHE Festival in Helsinki vom 5-9 April, 2009 sein.
Mit: kitchenbudapest - http://kitchenbudapest.hu/en/projects/climatehack
Ein joint venture mit Pixelache http://pixelache.ac , Tinker.it http://tinker.it
Drifting Islands
Yasmin online discussion
http://www.media.uoa.gr/yasmin/
Inseln sind spezifische Umwelten, deren Ökologiesysteme von der begrenzten Erdoberflaeche und dem umgebenden Wasser abhaengig sind. Der gegenwaertige Klimawandel wirkt auf Inseln in zwei entgegengesetzte Richtungen: Auf der einen Seite ist ihre Existenz durch das steigende Wasserniveau bedroht, auf der anderen Seite entstehen neue Inseln oder neue Seewege wie beispielsweise die Nord-West-Passage. Unter diesen Voraussetzungen will ‘Drifting Island‘ Fragen stellen und zur Diskussionen anregen: Welche Kunstwerke thematisieren das Verhaeltnis von Klimawandel und Inselleben, und auf welche Art und Weise tun sie das? Wie verhalten sich Insulaner der verschiedensten geographischen Zonen zu den Tendenzen globaler Erwaermung? Gibt es diesbezueglich Unterschiede zwischen mediterranen, pazifischen oder atlantischen Inseln?
Moderation: Annick Bureaud, mit Leonardo/Olats, John Cunningham, Bronac Ferran
Transit Lounge
Transit Lounge ist ein seit 2006 bestehendes, experimentelles Projekt, dass sich in unterschiedlichen Formaten und Medien das Potential interdisziplinaere Zusammenarbeit zu nutze macht. Was passiert, wenn Bewegung und Entwicklung zum Stillstand kommen oder schwierig werden? Was passiert, wenn die Flucht aus der Heimat oder dorthin unmoeglich wird?
Moving while Standing Still ist eine Serie von drei, gleichzeitig stattfindenden Online-Gespraechen zwischen Kuenstlern in Berlin und in Australien. Das Resultat wird im Rahmen der transmediale.09 praesentiert: Sonntag, 01. Februar, 14 Uhr, Haus der Kulturen der Welt
http://transitlounge.org/2009
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transmediale.09
DEEP NORTH
festival for art and digital culture berlin
http://www.transmediale.de
info@transmediale.de
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