An Ecosystem of Excess ist der Versuch, ein nach-menschliches Ökosystem zu erschaffen, eine lebende Gemeinschaft aus spekulativen Organismen und ihrer Umgebung. Ausgangspunkt des Projektes ist die Idee, dass wir von von Menschen geschaffenen Extremumgebungen umringt sind. Solch eine Extremumgebung ist ein Ort des Überflusses, an dem die Überbleibsel unserer kapitalistischen Wünsche und Konsumhandlungen angehäuft sind.
Für das Vilém Flusser Residency Programme for Artistic Research 2013 haben die Juroren Kristoffer Gansing, Marcel Rene Marburger und Lioudmila Voropai Pinar Yoldas und ihr Projekt An Ecosystem of Excess ausgewählt.
Die Idee der Residency und des Drachma Projektes ist, sich mit der Bedeutung von visueller und non-verbaler Darstellung in wirtschaftlicher und sozialer Interaktion zu beschäftigen. Dies beinhaltet offensichtlich Fragen der Ästhetik und der Kunst. Gefühlsbedingte Beteiligung an der sozialen Ideologie, an Konsum und an Produktion sollen angesprochen und unterbrochen werden. Dabei wird nicht nur mit der Theorie experimentiert – es wird auch in der Praxis über einen umstrittenen Raum zwischen Bild und Wort verhandelt, zwischen Sprache und Kunst. Geldscheine geben ein hervorragendes Beispiel für solch eine „Inter-Mediation“. Georgios Papadopoulos und eine Reihe von Gastkünstlern werden den Prozess der Bildung von nationaler Identität vom Standpunkt der visuellen Darstellung in der Währung verfolgen und gleichzeitig in Frage stellen, wie wirtschaftlicher Wert und politische Macht in Währungen zur Sprache gebracht werden. Diese Darstellungen eröffnen Einblicke in die geldwirtschaftliche Maschinerie und ihre Betriebsideologie. Die Währung gibt der Analyse einen bestimmten Bezugsrahmen und schränkt somit die theoretische und künstlerische Spekulation durch die visuelle Syntax von Scheinen und Münzen ein. Papadopoulos und seine Gastkünstler wollen diese Einschränkungen kreativ und produktiv nutzen, um eine neue Bilddeutung für eine gegenwärtige Identität nach der Krise zu entwerfen. Das Residency-Programm ist eine Kooperation zwischen dem _vilém_flusser_archiv der Universität der Künste (UDK) und der transmediale, Festival für Kunst und digitale Kultur Berlin.
The Bradley Manning Case: Agency or Misconduct in a Digital Society? Mit Birgitta Jónsdóttir, Andy Müller Maguhn, John Goetz, Diani Barreto, Tatiana Bazzichelli. | So 5. Mai, 17:00, Urban Spree Gallery, Revaler Straße 99, 10245 Berlin, freier Eintritt. Weiterlesen...
The last meeting of the reSource-net community, hosted by c-base, was dedicated to the proposal of co-building the transmediale and CTM's partner programme, Vorspiel, by creating a process of sharing and synergy among the individuals and the spaces that are part of the reSource network, or close to it. transmediale and CTM invited the reSource-net community and other spaces in Berlin to jointly develop a section of the Vorspiel programme in accordance with the two festival themes. Read full post.
Carsten Lisecki lives and works in Berlin. His practice creates narratives about everyday life that make visible and meaningful hidden aspects of reality, focusing on the uncanny effect of banality. He uses mixed media and strategies, combining more traditional tools like painting and writing, with video art and photography.
Der PNEUMAtic CircUS-Katalog wurde am 8. Juli im Laboratorio 21 Viareggio öffentlich präsentiert. Auf der transmediale 2013 hatte Vittore Baroni über hundert internationale Mail Art-Künstler dazu aufgerufen, Kapseln mit Anweisungen für Performances einzuschicken, die dann von Festivalbesuchern aufgeführt wurden. Weiterlesen...
Watch our video from the discussion on the Bradley Manning Case, freedom of speech and the future of journalism at reSource 005: The Medium of Treason (Urban Spree Gallery, 5 May 2013).