Das Video Peinliche Ordnung zeigt einen Mann, der aus dem 1957 in der Schweiz erschienenen Buch „Der totale Wiederstand –Kleinkriegsanleitung für jedermann“ das Kapitel über „Folter“ vorließt. Die detailreiche Information dieses Buches ließ es zum internationalen Standardwerk für Widerstandsbewegungen und terroristische Gruppierungen (wie z.B. RAF) werden.
Eine langsame Fahrt entlang eines Waldes: Über umgefallene Stämme, totem Ast- und Wurzelwerk, aufgewühltem Erdreich und trockenen Gräsern recken sich schlanke Nadelbäume empor und strukturiert den Raum bis in eine undurchdringliche Tiefe. Der scheinbare Naturalismus hält nicht lange vor.
Jardim Invisivel (Inivisible Garden) beschäftigt sich mit den nächtlichen Landschaften US-amerikanischer Stadtrandsiedlungen. In diesem Raum, der sich öffentlicher Nutzung völlig entzieht, wird eine neue Welt imaginiert.
Der Dokumentarfilm Minot, North Dakota der beiden Filmemacherinnen Angelika Brudniak und Cynthia Madansky erzählt von einem Leben, das sich direkt über einem nuklearen Waffendepot aus Zeiten des Kalten Krieges abspielt.
Unwavering (Sisyphus) ist eine poetische Videoarbeit an der Schnittstelle zwischen Natur und Kultur. In einer kargen Landschaft platziert ein Mann sorgfältig bunte Papierblumen auf einem toten Baum und beobachtet wie diese vom kräftigen Wind weggetragen werden.
Elke Groen zeigt in Nightstill Aufnahmen des Dachsteingebirges. Was als dokumentarischer Film anmutet, erweist sich als Konfrontation mit der gegebenen Landschaft.
Kaamos ist eine finnische Bezeichnung für die Polarnacht, und damit die düsterste Zeit des Jahres im Norden, wenn das Licht sich in graue Schatten wendet und die Sonne ein seltener Besucher ist.
“Secret Life” ist die Einleitung Joanna Hoffmann Projektes “Life matters”- eine Art künstlerisches Labor. Das Video ist eine poetische Reflektion über die Bedeutung des Lebens und seiner Stellung im Universum.
BROWN stellt ein Bild über neuzeitliche Orte und klimatische Utopien dar. Der Film bewegt sich von Skihalle über Shopping Malls und Vergnügungsparks hin zu tropischen Illusionen.
Mit Borgate setzt die Medienkünstlerin und Architektin Lotte Schreiber ihre Serie von filmischen Untersuchungen über Architektur und (Stadt-)Raum fort.