Das gemeinsame Programm von eARTS Festival Shanghai und transmediale.10 beginnt mit Ansprachen der künstlerischen Leiter beider Festivals: Lisa Zhou, Li Zhenhua und Stephen Kovats.
2009 erschienen gleich zwei neue Alben von Atom TM aka Uwe Schmidt, Liedgut auf Raster-Noton und Muster auf seinem eigenen Label Rather Interesting. Anlass genug für den in Chile lebenden Ausnahme-Elektroniker um endlich wieder in Berlin live auf der Bühne zu stehen. Mit dabei sein werden Grischa Lichtenberger, Senking und Aoki Takamasa. Zum Abschluss lädt Ulf Eriksson, DJ und Organisator des Full-Pull Festivals in Malmö, mit einem Detroit-inspirierten Set zum Tanzen ein.
In Anlehnung an H.G. Wells Klassiker Die Zeitmaschine präsentiert die transmediale.10 die beiden Performances self_resolution der Berlinerin Andrea Lange und die Weltpremiere La Chambre Des Machines von MartinMessier & Nicolas Bernier aus Montreal.
Dieses Konzert im Französischen Dom ist die zweite Gelegenheit Charlemagne Palestine im Rahmen von transmediale.10 und CTM.10 live zu erleben. Bei seinen außergewöhnlichen Orgel- Konzerten entlockt Palestine dem großartigen Instrument mit seiner berühmten minimalistischen Methodik eine so markerschütternde Klangfülle, dass er die Hörer glauben macht, sie wohnten dem Spiel eines Dutzend Organisten bei – ein unvergessliches Erlebnis.
In seinem DJ Mix kombiniert der in Berlin lebende Lord Cry Cry ältere Musik, die zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung als futuristisch galt mit zeitgenössischer Musik, die ebenfalls in zukünftigen Gefilden schwelgt. Eine Session mit Avantgarde-Jazz, Klassischer und Elektronischer Musik, Reggae, Dubstep und Vieles mehr.
Bei der Performance POWEr von artificiel dient ein Tesla-Transformer (erfunden von Nikola Tesla im Jahr 1891) als einzige Bild- und Tonquelle. Das Stück stellt mit bestechender Eindringlichkeit dar, wie Zeitlosigkeit, physische Energie und digitale Signale neue performative Phänomene bilden können.
Elektrolab ist die erste von zwei Performances zum Thema Atemporalität und Elektrizität. In dieser Performance erleben wir das audiovisuelle Schauspiel der Elektrizitätsgewinnung: eine Batterie wird von Rachida Ziani&Dewi de Vree auf der Bühne gebaut und auseinander genommen...
Das Stück cl_loop lebt von der Faszination für die Materialität und die kinetische Seite des Tons, sowie von unkonventionellen Tonquellen. Für cl_loop nutzt Pe Lang drei kleine batteriebetriebene Apparate: zwei gegensätzliche Transformatoren und einen Elektromagnet.
Mit Pattern Recognition präsentieren transmediale.10 und CTM.10 zwei audiovisuelle Performances von weltberühmten Künstlern, die sich beide mit der Materialität bewegter Bilder beschäftigen. Mit test pattern tritt Ryoji Ikeda zum ersten Mal live bei der transmediale auf. Jürgen Reble & Thomas Kröner zeigen anschliessend ihr Werk Materia Obscura.