Dieser Walk-In Workshop bietet Gelegenheit, die Betreiber der Open Knowledge Foundation, einer in Großbritannien ansässigen Non-Profit, die seit Mitte 2010 auch in Deutschland operiert, kennenzulernen. Daniel Dietrich, der Vertreter der OKF Deutschland zeigt Beispiele, wo die Stiftung bereits zu offenen Standards verholfen hat. Die Teilnehmer lernen verschiedene Möglichkeiten des Wissenstransfers und -zugangs kennen.
Friedrich Lindenberg von Liquid Democracy e.V und der Open Knowledge Foundation lädt Workshop-Teilnehmer ein, miteinander über die Möglichkeiten und Herausforderungen eines netzbasierten politischen Diskurses zu diskutieren.
Vorgestellt werden einige vom Verein entwickelte theoretische Konzepte sowie Fallbeispiele und praktische Programme wie Adhocracy. Zudem sind die Teilnehmer eingeladen, eigene Visionen zu kooperativer Politik, Gesetzgebungsprozessen und Tools vorzustellen.
Sind wir uns nicht alle einig, dass demokratische Prozesse in jüngerer Zeit eher wenig gebracht haben? Wir sind reif für die One Click-Demokratie. Mit Repetitionr.com kann Aktivismus jetzt bequem vom Sessel aus betrieben werden! Franco Berardi (BIFO) äußert sich kritisch zu im Internet neu entstehenden Demokratieformen und den Fantasien politischer Beteiligung. Mittels Fallbeispielen sehen wir uns dann Repetitionr, den Web-Service, der die partizipative Demokratie dank neuster Web 2.0-Technologien zu einem wirklich User-freundlichen Erlebnis machen, etwas genauer an.
In der jüngeren Zeit sind kreative Firmen und deren Unternehmensphilosophien von der Peripherie ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Shapeshifters bejaht das große Potenzial neuer Investitionsmodelle und Ressourcen. Doch um sicherzugehen, dass das Allgemeinwohl tatsächlich von diesen profitiert, arbeitet Shapeshifters seit 2006 an einem globalen Mapping-Projekt kreativer Gruppen und Wertzonen, das stabilere Verbindungen zwischen kreativen Produzenten und Investoren ermöglichen soll.
In diesem Workshop präsentiert Eric Poettschacher seine Forschungsergebnisse zum ersten Mal überhaupt öffentlich.
Wie denken junge Leute über Geld und Wert? Wie können wir neue Wohlsstands- und Reichtumssysteme schaffen? Wie sieht die Zukunft für Banken und andere Finanzinstitute aus angesichts weitreichender Peer-to-Peer Austauschsysteme? Das Projekt The Future of Money hat die Diskussion solcher Themen zum Ziel und sucht nach Mitwirkung. Als Anregung zeigen Gabriel Shalom und Jay Cousins ihr Future of Money Video sowie Ausschnitte aus ihrem Videoblog.
Im Mittelpunkt dieses Workshops steht, wie man öffentlich zugängliche, offene Daten und gesammelte Daten im Hinblick auf Kunst und Design für politisches Engagement nutzen kann. Teilnehmer lernen kreative Strategien zur Sammlung von Daten kennen und erhalten praktische Tips bezüglich Informationsgesetze sowie zahlreiche Beispiele dafür, wie Künstler, Designer und Aktivisten Daten nutzen und darstellen. Teilnehmer arbeiten nicht nur direkt mit rohen Daten, sondern erfahren auch, wie weit gefasst man überhaupt von Daten sprechen kann.
Um die Veröffentlichung ihres gemeinsamen Katalogs repräsentierter Medien- und Computerkunstwerke zu feiern und beide Vertriebsinitiativen einem internationalen Publikum vorzustellen, wurden das Netherlands Media Art Institute (NIMk, Amsterdam) und das V2_Institute for Unstable Media eingeladen, auf der transmediale.11 eine kleine Ausstellung mit Werken aus diesem Katalog zu kuratieren.
Facebook ist mit über 30 Milliarden US$ Marktwert das führende Soziale Netzwerk. Sein uniformes Design entspricht allein den Idealen Mark Zuckerbergs. Wie wär's die Gesetze von Facebook mitzubestimmen, indem man selbst einen „Gefällt mir nicht"-Knopf oder eigene Hintergründe platziert? Möglich ist es!
Teilnehmer mit Voranmeldung lernen wie Browser-Erweiterungen (z.B. Facebook Add-Ons) uns erlauben, Facebook lokal zu verändern und dies sogar an die Massen weiterzugeben.
In der Präsentation am Samstag stellt Tobias Leingruber experimentelle und künstlerische Konzepte zum Hacken von Facebook vor.