Als Fortsetzung des Workhops Reclaim the Screens! der transmediale.10 und basierend auf den Medienfassaden Festivals Berlin 2008 und Europa 2010 untersucht der Workshop, wie Künstler und Kreativschaffende die Infrastruktur von Urban Screens als gesellschaftliche Sichtfenster nutzen können. Welche sozial-ästhetischen Interaktionsformen bringen lokale Szenen in Austausch miteinander und wie kann die Bevölkerung in Kreativprozesse miteinbezogen werden um zum 'Community Building' beizutragen?
Mit der Digitalisierung des Audiovisuellen findet eine Hybridisierung der Medienformate, künstlerischen Gattungen und techno-kulturellen Kontexte statt. Die These des Vortrags von Dieter Daniels lautet, dass sich diese Entwicklung bereits seit 250 Jahren, von der Aufklärung über das 19. Jahrhundert, die 1920er Jahre, bis heute vorbereitet hat.
Unsere Identitäten werden heute als diffus und offen bezeichnet, als wahrnehmbar und dennoch schwer zu fassen, als kurzlebig und dennoch fortlaufend präsent, als individuell und dennoch mannigfaltig, als lokal und dennoch allgegenwärtig. Im Rahmen des Workshops werden Teilnehmer aus dem Nichts eine konnektiv-entstehende Identität erstellen.
Seit 2009 untersuchen UBERMORGEN.COM die Methoden der Piraterie sowie die Reaktionen darauf. Indem sie die kriminellen Handlungen der RAF aus den 1960er Jahren, bzw. Enteignungsproblematiken der DDR miteinbeziehen, fragen sie auf der transmediale.11, ob und inwiefern Piraterietaktiken auch in Deutschland in Frage kommen. In diesem Workshop soll die Bildsprache der Piraterie in der Kreation einer ganzen Modelinie zum Ausdruck kommen. >APPLY HERE FOR THIS WORKSHOP!