Jacob Appelbaum at Art as Evidence keynote 2014
Die transmediale ist ein Festival und ganzjähriges Projekt in Berlin, das neue Verbindungen zwischen Kunst, Kultur und Technologie herausstellt. Das Ziel der Aktivitäten der transmediale ist es, ein kritisches Verständnis der gegenwärtigen, von Medientechnologien geprägten Kultur und Politik zu festigen. Im Laufe seiner 28-jährigen Geschichte hat sich das jährliche Festival zu einem der wichtigsten Events in den Kalendern von Medienkunstexperten, Künstlern, Aktivisten und Studenten aus aller Welt etabliert. Seit 2011 werden außerdem im Rahmen des reSource-Programms das ganze Jahr über Aktivitäten veranstaltet, unter anderem eine Residency. Diese nachhaltige Struktur ermöglicht Feedback zur Entwicklung der jährlichen Festivalthemen.
A leading media arts event every year
A unique 28 year history of media art
All-year activities beyond the festival
Im Rahmen des jährlichen Festivals präsentieren wir etwa 20.000 Besuchern ein Programm an Ausstellungen, Konferenzen, Screenings, Performances und Publikationen. Dieser umfassende kulturelle Ansatz wurde auch von der Bundesregierung anerkannt, die die transmediale als Leuchtturmprojekt der Gegenwartskultur unterstützt. Jährlich schafft ein Thema den Rahmen für die Arbeit von Künstlern, Medienaktivisten, Wissenschaftlern, Designern und anderen kreativen Tüftlern, die reflexive, ästhetische und spekulative Positionen im Feld von Kunst, Kultur und Technologie beziehen. Das nächste Festival findet vom 28.1. bis 1.2.2015 im Haus der Kulturen der Welt statt.
A link between cultural production of art festivals and collaborative networks
Seit 2011 bietet die transmediale auch einen umfangreichen Rahmen für alle ganzjährigen Aktivitäten und Veranstaltungen, die reSource, der unter anderem bestimmte Partnerveranstaltungen, ein Residency-Programm und monatliche Netzwerktreffen in Zusammenarbeit mit Technologie basierten Kunstprojekträumen Berlins beinhaltet. Diese nachhaltige Struktur ermöglicht Feedback zur Entwicklung der jährlichen Festivalthemen. Das Ziel der transmediale/reSource ist es, als vermittelndes Glied zwischen Kulturproduktion im Rahmen von Kunstfestivals und gemeinschaftlichen Netzwerken im Bereich von Kunst, Technologie, Hacktivism und Politik zu agieren. Es ist ein Versuch, die Arbeitsmethodologie von großen Kunstfestivals neu zu definieren, indem der fortlaufende Prozess des Austauschs mit dem Publikum, Professionals und Kulturproduzenten, die dem Themen der transmediale nahe stehen, herausgestellt werden soll. Dies beinhaltet kuratierte Veranstaltungen sowie beauftragte Kunstprojekte, die während des Jahres im Rahmen der Vilém Flusser Residency for Artistic Research (in Zusammenarbeit mit dem Vilém Flusser Archiv der Universität der Künste, UdK) mit Blick auf das Festival entwickelt werden. Bereits dreimal in Folge wurden Berliner Projekträume in ein Veranstaltungsprogramm vor dem Festival eingebunden, in Zusammenarbeit mit dem CTM Festival. Die Residency unterstützt Projekte und Arbeiten, die sich in einem konzeptionellen Stadium befinden und sich durch ihren prozessbasierten und unabgeschlossenen Charakter auszeichnen und zielt auf den Anstoß neuer Forschung oder die Weiterentwicklung bestehender Projekte ab. In Zusammenarbeit mit der Universität Aarhus arbeitet die transmediale außerdem an Forschungsworkshops und -publikationen, die die Themen des Festivals weiterbehandeln und erweitern. Das transmediale/magazine ist ein weiteres fortlaufendes Projekt in Form einer herausgegebenen Publikation, die sowohl unabhängig vom Festival existiert wie auch den traditionellen Festivalkatalog ersetzt. Mehr ...
Photos, videos, websites, publications and more
Im Jahre 1988 wurde die transmediale als VideoFilmFest, einem Nebenprojekt des Internationalen Forums der Berlinale gegründet. In den folgenden 20 Jahren hat sich das Festival stetig weiterentwickelt. In unserem transmediale Archiv gibt es Photos, Videos, Webseiten, Publikationen und weitere Inhalte vergangener Festivals. Die transmediale verfügt auch über ein physisches Archiv, das Einblicke in 28 Jahre Medienkunst und digitale Kultur bietet. Deshalb waren wir Teil von DCA (Digitising Contemporary Art), einem Projekt, das von der Europäischen Kommission gefördert wurde. Mehr ...
Titel: My Generation
Info: Film/Video von Eva und Franco Mattes aka 0100101110101101.ORG, 13:26 min, 2010
Beschreibung: My Generation von Eva und Franco Mattes aka 0100101110101101.ORG demonstriert anhand von auf Plattformen wie YouTube gefundenem Material, dass Computerspiele weit mehr sind als bloße Freizeitunterhaltung. Mehr ...
Titel: Tantalum Memorial
Info: Installation von Graham Harwood, Richard Wright, Matsuko Yokokoji, 2008
Beschreibung: Die Telefon-Installation ist ein Mahnmal für die drei Millionen Toten aus den 'Koltankriegen', die seit 1998 um den Abbau von Koltan im Kongo geführt werden. Mehr ...
Titel: Newton
Info: Film/Video von Ho Tzu Nyen, 2009
Beschreibung: Ho Tzu-Nyens Newton ist ein Loop einer Kettenreaktion. Durch Titel und meditativen, maschinellen Soundtracks wird Newton zu einem lakonischen Kommentar der Erkenntnisfähigkeit von Wissenschaft und Kunst. Mehr ...